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Angefangen hat es schon mit “meinem Gefühl” , dass Arani trächtig ist - denn das wurde leider durch 2 Ultraschall-Untersuchungen (25. und 30. Tag) nicht bestätigt. “Mein Gefühl” blieb aber, trotz den Ergebnissen der Technik. Ich verzichtete also weiterhin auf Schutzdienst und Hürdensprünge.
Chanti de la Maison Malibu
Am 54. Tag wurde es mir dann zu bunt: noch mal zu TA und siehe da, 1 Welpe war zu sehen.
Ob der wegen der eventuellen Größenprobleme bei Einfrüchtigkeit ohne Kaiserschnitt geboren werden konnte, war fraglich. Meine Überlegungen schwankten unter tierärztlicher und züchterlicher Beratung zwischen:
Kaiserschnitt zur Sicherheit oder Kaiserschnitt = Risiko für Hündin + Welpe? natürliche Geburt versuchen mit Risiko auf Übertragen oder Tod des Welpen oder Versuch der Einleitung der Geburt per Oxytocin
(Das ist natürlich nur die Kurzversion - diese Varianten geisterten dann 100 mal  täglich durch meinen Kopf!)
So verging die Zeit und meine Nerven würden arg strapaziert!
Am 66. Tag fiel dann plötzlich doch noch die Körpertemperatur langsam ab, was für mich zeigte, dass vielleicht doch alles klar geht. Der Tiefpunkt war am 67. Tag morgens um 7:30 Uhr erreicht.
Ich habe ab dem dann auf anraten des TA ca. alle 3 Stunden die Temperatur der Hündin und per Stethoskop den Herzschlag des Welpen kontrolliert, um ggfs. doch noch einen Kaiserschnitt notfallmäßig einzuleiten ...
Die Temperatur von Arani blieb lange (über 1 Tag) im unteren Bereich. Erst ein Ansteigen der Temperatur zeigt an, das die Eröffnungsphase der Geburt beginnt.
Die kleine Hündin “Chanti” wurde dann mit 454 Gramm ohne Probleme am 4.11.2006 (69. Tag) morgens um 3 geboren; 43,5 Stunden nach dem Temperaturtief.
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